[Podcast] Lerntechniken: leichter Lernen

Ausbilder PodcastAngesammeltes Wissen ohne jeden Praxisbezug ist nutzlos – und damit ist die Zeit die wir dafür verwendet haben es zu akquirieren, verschwendete Lebenszeit. Viele theoretische Grundlagen die unsere Auszubildenden jedoch in der Berufsschule und im Betrieb lernen, bilden jedoch die Grundlage dafür, dass überhaupt praktische Lerneinheiten darauf aufgebaut werden können. Das theoretische Wissen, verbindet sich dann mit der praktischen Erfahrung. Doch ebenso wenig nützt uns Wissen, welches wir nur aufnehmen, irgendwo speichern, aber nicht mehr finden wenn wir es dann doch brauchen.

Genauso wie wir alle unterschiedlich sind, passt nicht jede Lernmethode zu jedem Lernenden. So kann es sei, dass wir für uns ungeeignete Lernmethoden verwenden, die uns gestellte Aufgabe nicht begreifen oder sie falsch verstehen.

In diesem Podcast werden verschiedene Lerntechniken vorgestellt und erläutert, was Lernende tun können, um sich Lerninhalte effektiver anzueignen.

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Zusammenfassung

In dieser Podcast Episode beschäftigen wir uns mit der großen Palette an unterschiedlichen Lernmethoden, – techniken und -vorgehensweisen. Es passt nicht jede Lernmethode zu jedem Lerner. Die Wahrnehmungskanäle spielen dabei wohl die wichtigste Rolle. So gibt es den visuellen (lernen über das Sehen), den auditiven (lernen über das was sie Hören) oder den haptischen Lerntyp (lernt über das Handeln/Erfahren). Oft gibt es hierbei eine Mischung der Lerntypen, wo dann einer der Wahrnehmungskanäle stärkster ausgeprägt ist, oder drei zu gleichen Teilen.

Bei den sogenannten Lernstilen geht es darum, wie wir das Lernen als Prozess wahrnehmen. Es gibt den konkreten, den analytischen, den autoritativen und den kommunikativen Lernstil.

Im Lernprozess gilt es zunächst einmal unser Gehirn zu aktivieren, weil das vorhandene Vorwissen für das Lernen von großer Bedeutung ist, damit wir darauf aufbauen können. Das vorhandene Wissen dient somit als Fundament für das Lernen.

Wir betrachteten in dieser Episode die Polyphonie der Methoden; also dass diese in unterschiedlichen Lernsettings verwendbar sind und erfuhren, welche Methoden es gibt, um Lernblockaden auf dem Weg zu lösen.

Reflexion dabei ist einer der wichtigsten Bestandteile von erfolgreichem Lernen. Ohne Reflexion gehen unsere Lernerfahrungen schnell verloren, da wir daraus keine Rückschlüsse ziehen können. Reflexive Methoden können etwa ein Lernportfolio oder ein Lerntagebuch sein.

Lernmethoden sind dabei jedoch kein Wundermittel, sondern Angebote aus denen es auszuwählen gilt um die eigenen Strategien zu finden. Einigen Lernern helfen sie gut – anderen vielleicht nicht so sehr. Deshalb sind Lernmethoden schwer pauschalisieren und sollten vom Lernenden immer ausprobiert werden.

Wenn die Methode jetzt gerade nicht viel Erfolg bringt, sollte sie später zu einem anderen Thema und einem anderen Zeitpunkt noch einmal ausprobiert werden. Manchmal will „Gut‘ Ding“ eben Weile haben!

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